Weiter steigende Immobilienpreise

Jeden der glaubt, die Spitze des Eisbergs sei erreicht, müssen wir leider enttäuschen. Die Preise für Immobilien steigen weiter und weiter. Vor allem in den Großstätten, wie Hamburg, München, Düsseldorf, Berlin, Köln, Frankfurt u.v.m. Oft ist die Rede von einer Immobilienblase die kurz vorm Platzen steht, doch danach sieht es noch lange nicht aus. Experten vermuten, dass die Immobilienpreise mindestens bis zum Jahr 2030 weiterhin steigen werden. Diese Prognose lässt nicht gerade auf günstigere Immobilienpreise in der nächsten Zeit hoffen. Die Lage auf dem Immobilienmarkt hat sich in den letzten Jahren zunehmend verschärft.

Hoher Eigenkapitaleinsatz

Für viele Kaufwillige ist der Traum vom Eigenheim längst geplatzt. Der Grund: Das aufzubringende Eigenkapital! Denn der Anteil des nötigen Eigenkapitals beim Erwerb einer Immobilie steigt mit den ansteigenden Immobilienpreisen ebenfalls. Die Wenigsten können 20 oder besser 30 Prozent vom Kaufpreis als Eigenkapital aufbringen. Denn dies sind schnell 80.000 bis 100.000 Euro oder mehr. Und die Quadratmeter-Preise klettern derzeit schneller, als ein Normalverdiener Geld bei Seite legen kann. Wer also mit dem Kauf einer Immobilie warten will, um sich noch etwas Geld bei Seite zu sparen, für ein paar Quadratmeter mehr, der macht einen großen Fehler. Es wird in den nächsten Jahren nicht günstiger, ganz im Gegenteil! Was so viel bedeutet wie: In beispielsweise ein bis zwei Jahren bekommen Sie noch weniger Quadratmeter für das gleiche Geld.

Die Kaufnebenkosten sprengen endgültig den Rahmen

Der hohe Eigenkapitalanteil ist längst noch nicht alles. Die anfallenden Kaufnebenkosten sprengen für viele potenzielle Käufer den finanziellen Rahmen. Denn in der Regel müssen Käufer neben ihrem Eigenkapital auch die Kaufnebenkosten finanzieren. Das sind die Aufwendungen für Grunderwerbsteuer, Notar und Maklerkosten. Nur ein Beispiel: Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro beträgt die Höhe des Eigenkapitals 60.000 Euro und die Höhe der Kaufnebenkosten knapp 35.000 Euro. Somit muss ein potentieller Käufer bei einer Kaufsumme von 300.000 Euro allein 95.000 Euro an Eigenkapital aufbringen, da die Kaufnebenkosten üblicherweise nicht mit finanziert werden. Was das bedeutet, wenn die Preise in den kommenden Jahren um 10, 20 oder sogar 30 Prozent weiter ansteigen, können Sie sich ausrechnen. Kaufwillige müssten sich monatlich sehr viel Geld bei Seite legen können, um die zu erwartenden Preissteigerungen aufzufangen. Das schaffen die Wenigsten.

Niedrige Finanzierungszinsen und hohe Immobilienpreise

Die derzeit niedrigen Finanzierungszinsen, mit denen die Banken werben, sind zwar sehr verlockend, jedoch sind die hohen Immobilienpreise absolut unattraktiv. Selbst wenn die Zinsen in den kommenden Jahren bei den Banken wieder steigen, bis sich das auf die Immobilienpreise auswirkt und diese eventuell wieder etwas sinken, vergehen einige Jahre. Denn eine mögliche Anpassung geschieht auch nicht von jetzt auf gleich, so etwas dauert. Somit ist ein Preisabfall bei dem Erwerb von Eigentum vorerst nicht zu erwarten. So schnell wird sich auf dem Immobilienmarkt also nichts ändern. Unser Tipp: Wer kaufen möchte, sollte das jetzt auch tun und nicht unnötig lange warten. Andernfalls zahlen Sie in einem Jahr womöglich noch mehr für die Wunschimmobilie und irgendwann steigen zudem die Zinsen für die Immobilienfinanzierung. Wo Sie auf jeden Fall Geld sparen können sind Ihre Umzugskosten. Fordern Sie einfach kostenlos Ihr Umzugsangebot bei Umzugsrabatt an und sichern Sie sich fette gratis Rabatte auf Ihre Umzugskosten!